Deutsche Sportlotterie

Teil 1 der unglaublichsten Geschichten rund um die Sommerspiele

Wir haben uns mal auf die Suche gemacht und die kuriosesten Geschichten rund um DAS Sportereignis zusammengetragen.

Von eingesperrten Sprintern und aggressiven Wasserballern: Teil 1 der unglaublichsten Geschichten rund um die Sommerspiele.

1. Zurück zu den Anfängen der Sommerspiele: Im Jahr 1896 wurden in Athen die Spiele der Neuzeit geboren. Kronprinz Konstantin war vom ersten Marathon-Sieger, Spyridon Louis, so begeistert, dass er die letzten Meter mit dem Gewinner lief und ihm anschlie-ßend einen Eselskarren schenkte. Unterwegs stärkte sich Louis übrigens mit Rotwein und Ei.

2. Auch ein Deutscher war 1896 unter den Sportlern: Leichtathlet Fritz Traun. Leider war für ihn bereits im Vorlauf der 800-Meter-Läufe Schluss. Doch das entmutigte den Hamburger nicht. Er kaufte sich einen Tennisschläger und holte sich an der Seite des Iren John Pius Boland die Goldmedaille im Doppel. Die beiden waren das letzte internationale Team, das bei Wettkämpfen antreten durfte.

3. 1912 in Stockholm rechneten alle fest damit, dass Howard Drew, US-Meister über 100 Yards, als Top-Favorit beim 100-Meter-Lauf die Konkurrenz problemlos hinter sich lassen würde. Doch dieser trat erst gar nicht an. Warum? Ein Konkurrent hatte ihn vor dem Lauf in der Garderobe eingesperrt.

4. Ähnlich bitter traf es in diesem Jahr auch die russischen Fußballer: 16 Gegentreffer kassierten sie gegen Deutschland und blieben dabei selbst auch noch torlos. Angeblich war die russische Delegation nach dieser Schmach dermaßen empört, dass sie ihre Sportler nicht mit auf das Schiff Richtung Heimat nahm.

5. Wir springen 20 Jahre weiter: 1932 war kein gutes Jahr für Brasilien. Das bankrotte Land hatte kein Geld für die Teilnahme an den Spielen in Los Angeles. Um dennoch zu den Wettkämpfen zu gelangen, fuhren die Athleten mit dem Schiff die Küste hinauf und versuchten, Kaffee zu verkaufen, um Geld zu verdienen. Sie nahmen allerdings lediglich 24 Dollar ein, weshalb auch nur 24 Sportler die Einreisegebühr am Hafen von San Fran-cisco bezahlen konnten. Unter ihnen auch die Wasserballer. Diese verloren dann gegen Deutschland mit 7:3, gingen auf den Schiedsrichter los und wurden disqualifiziert.
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