Deutsche Sportlotterie

Kämpferin Kira Walkenhorst hat in Rio noch eine Rechnung offen

Mehrfaches Gold auf der World Tour, zweimalige Deutsche Meisterin und dann noch die Titel-Premiere bei der EM in Klagenfurt – 2015 war ein echtes Erfolgsjahr für Beachvolleyballerin Kira Walkenhorst. Jetzt wird die 25-Jährige von der Deutschen Sportlotterie gefördert. Nächstes großes Ziel auch für sie: die Spiele in Rio.

Trotz ihres jungen Alters weiß Kira Walkenhorst um die Höhen und Tiefen des Sportlerlebens. Erst seit 2013 spielt die gebürtige Essenerin an der Seite ihrer Beachvolleyball-Partnerin Laura Ludwig für den Hamburger SV. Und die Harmonie zwischen den beiden stimmte von Anfang an: Gleich im ersten Anlauf holte das Duo EM-Bronze, bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand reichte es gar zum Titel. Die ersten Erfolge machten die Nationalspielerinnen schon früh zu den größten Medaillenhoffnungen des Deutschen Volleyball-Verbandes, auch für die Spiele in Rio.

Doch Krankheiten und Verletzungen warfen sie zurück. Erst musste Walkenhorst die Saison 2014 wegen Pfeifferschen Drüsenfiebers frühzeitig beenden, dann kam noch ein Meniskusschaden dazu. Mehr als elf Monate musste sie aussetzen. Nach langer Leidenszeit fühlte es sich für sie an, als würde sie über jeden Sandhügel stolpern, wie Kira in einem BILD-Interview berichtete. Mit einem Mal war ihr großer Traum von einer Teilnahme an den Spielen in Rio in weite Ferne gerückt. Doch Walkenhorst hat sich nicht unterkriegen lassen. Mitte letzten Jahres meldete sie sich nach der langen Zwangspause fulminant zurück. Gemeinsam mit Ludwig gewann sie nicht nur zweimal Gold auf der World Tour, sondern holte bei der EM in Klagenfurt zudem ihren ersten internationalen Titel bei den Profis.

Seit Februar zählt Walkenhorst nun zu den ersten zehn geförderten Athleten, denen die Deutsche Sportlotterie mit monatlich 500 Euro bis Jahresende unter die Arme greift. Die finanzielle Unterstützung kam für die Beachvolleyballerin vollkommen überraschend: „Damit habe ich nicht gerechnet. Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich die tollen Neuigkeiten bekam. Die Förderung ist für mich eine super Unterstützung in diesem wichtigen Sportjahr“, erzählt die 25-Jährige.

Und ihre Aussichten für die Spiele in Rio sind alles andere als schlecht. Als amtierende Beachvolleyball-Europameisterin hat sie mit ihrer Partnerin derzeit die besten Chancen auf eines der begehrten Brasilien-Tickets für die deutschen Damen. Bis zum 13. Juni 2016 läuft die Qualifikation noch. Dann entscheidet sich, welche beiden Damen-Teams die deutschen Farben am Strand der Copacabana vertreten dürfen – und nach Medaillen baggern. Die schlechten Erinnerungen an Rio (für das Duo war beim Grand Slam 2015 im Viertelfinale Schluss) sind Vergangenheit. Die offene Rechnung bleibt. Wir drücken ihr die Daumen! #goforgold #Rückendeckung
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